Natur und Umwelt

Die Umweltpolitik wird in der Stadt Leipzig von „grünen“ Themen beherrscht, welche in der Regel nur oberflächlich oder gar nicht einem ernstzunehmenden Schutz von Natur und Umwelt dienen. Die AfD fordert hier eine kritische Haltung von der Verwaltung und eine Zurückweisung der unsachlichen, politischen Agitation gegen die regionale Industrie, verbunden mit der Geringschätzung von Ingenieurtechnik und umweltbezogenem Sachverstand. Der Schutz von Natur und Umwelt war übrigens von Anfang an ein politisch konservatives Anliegen. Dies sollte der AfD die notwendige Glaubwürdigkeit beim Engagement für dieses Thema verleihen! Die AfD steht nach wie vor für die Abschaffung der sogenannten Umweltzone in Leipzig, deren Nutzen bis zum heutigen Tag nicht nachzuweisen ist – zumal andere Großstädte in Deutschland gut ohne ein solches Bürokratie-Monster auskommen. Ein Fahrverbot für Diesel-Kraftfahrzeuge lehnt die AfD in Leipzig genauso ab wie die „Blaue Plakette“ und die damit einhergehende schleichende Enteignung der Kfz-Besitzer. Hohe Feinstaubbelastungen im Stadtgebiet resultieren vorrangig nicht aus den Abgasen der Dieselfahrzeuge, sondern haben andere Ursachen, die eigentlich hinreichend bekannt sein sollten (Staub, Pollenflug, wechselnde Großwetterlagen, Baustellen usw.). Das Vorgehen der „grünen“ Kohleausstiegs-Agitatoren weist die AfD mit aller Entschiedenheit zurück! Seit der technisch und organisatorisch völlig überstürzt eingeleiteten „Energiewende“ der Bundesregierung wittert ein Sammelsurium aus ungeprüften Polit-Autoritäten und Demo-Touristen Morgenluft. Sachlich ist für die AfD jede Diskussion sinnvoll, jedoch muss ein Kohleausstieg wirtschaftlich vertretbar sein. Und dies wird aller Voraussicht nach frühestens in 20 bis 30 Jahren der Fall sein. Selbstverständlich sind die Belegschaften der Kraftwerks- und Braunkohlenindustrie, aber auch die Bewohner der Ortschaften im Umfeld dieser Industrien in alle Entscheidungen einzubeziehen! Die Bürger im Leipziger Norden, Nordwesten und Westen leiden seit vielen Jahren unter dem Fluglärm, der vom Flughafen Leipzig-Halle vor allem in den Nachtstunden ausgeht. Die Reduzierung von Fluglärm ist ein wichtiger Faktor für den Umweltschutz und damit für den Schutz der Anwohner! Die AfD erwartet von der Stadt Leipzig endlich ein offensives Auftreten gegenüber dem Flughafenbetreiber sowie der DHL und zwar mit folgenden konkreten Forderungen: Erstens keine kurze Südabkurvung über Leipzig und zweitens eine gleichmäßige Verteilung von Starts und Landungen auf der vorhandenen Süd- und Nordlandebahn des Flughafens – auch in den Nachtstunden! Aus Lärmschutzgründen sollte der städtische Einsatz von Laubsaugern im gesamten Stadtgebiet drastisch eingeschränkt werden. Die gesetzlichen Möglichkeiten sind diesbezüglich voll auszuschöpfen. Der Schutz des Leipziger Auwaldes, besser seines nur noch existierenden Restbestandes, hat nach Auffassung der AfD hohe Priorität für eine ernstzunehmende Umweltpolitik in unserer Stadt. Die AfD setzt sich dafür ein, dass bei allen städtischen Entscheidungen hierzu zukünftig der Naturschutz im Vordergrund steht und verlangt ein entsprechendes, schlüssiges Konzept der Verwaltung. Die AfD fordert die Stadt auf, den konstruktiven Dialog dazu mit allen Umweltvereinen und der interessierten Leipziger Bürgerschaft wieder aufzunehmen! Beachtung sollte aus Sicht der AfD auch die fortschreitende Versiegelung von Flächen bei Baumaßnahmen finden. Diesem Trend ist seitens der Verwaltung entschiedener entgegenzuwirken! Städtische Freiflächen sollten vorrangig zur Vergrößerung des Bestandes an Erholungs- und Grünflächen sowie für Kinderspielplätze genutzt werden. Gleichzeitig ist das städtisch bereits erfolgreich betriebene Straßenbaumprogramm weiter voranzutreiben und dazu sind Spendenmittel bei den Leipziger Bürgern einzuwerben. Die Leipziger Seenlandschaft hat eine große und zunehmende Bedeutung für die Erholung der Leipziger und den Tourismus. Daraus leiten sich vielfältige Aufgaben des Natur- und Umweltschutzes ab – für die Seen selbst aber auch für deren Umfeld. Die dazu erforderlichen Schutzmaßnahmen finden auch zukünftig die volle Unterstützung der AfD. Die AfD Leipzig sieht eine weitere Öffnung von Fließgewässern nicht nur als optische Aufwertung des Stadtraumes sondern auch als wichtigen Beitrag zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas an und wird diese im Stadtrat, als eine den Umweltschutz fördernde Maßnahme, auch zukünftig unterstützen. Die Alternative für Deutschland spricht sich für den finalen Ausbau des Elster-Saale-Kanals aus und verspricht sich davon eine touristische Aufwertung für Leipzig und die mitteldeutsche Region. Die Stadt Leipzig sollte diesem wichtigen Projekt ihre volle Unterstützung geben. Der öffentliche Raum in Leipzig vermüllt in den letzten Jahren zunehmend. Um dem entgegenzuwirken, fordert die AfD von der Verwaltung, die Anzahl der Papierkörbe und Entsorgungsbehälter – vor allem an Haltestellen des ÖPNV und in Parkanlagen – deutlich zu erhöhen und deren regelmäßige Entleerung zu sichern. Außerdem ist seitens der Stadt Leipzig endlich ein Konzept zu ausreichenden Standorten für Toilettenanlagen – einschließlich zielführender Hinweisschilder – im Innenstadtgebiet zu erstellen.